
Unsere Bewertung des NOX AT10 GENIUS 18K 2025 Pluspunkte: Herausragende Wendigkeit bei schnellen Volleys dank optimierter Aerodynamik (EOS Flap), exzellente Kraftübertragung bei Smashes durch das 18K Carbon-Gewebe und ein innovatives, hygienisches Austauschsystem für die Schlaufe. Minuspunkte: Die recht steife Materialkombination verzeiht unsaubere Trefftechnik kaum (kleiner effektiver Sweetspot) und bietet wenig Eigenbeschleunigung in der Defensive. Wir haben den neuen AT10 Genius 18K 2025 von Agustín Tapia über mehrere Wochen intensiv auf dem Court unter die Lupe genommen. Unser erster Eindruck: Nox hat hier ein Präzisionswerkzeug geschaffen, das jedoch eine feste Hand verlangt. Im Vergleich zum Vorjahresmodell fühlt sich der 2025er durch das EOS-Flap-System noch einen Tick schneller in der Luft an, was uns besonders bei defensiven Lobs und schnellen Netzduellen positiv aufgefallen ist. Das Herzstück ist die Kombination aus dem MLD Black Eva Kern und der 18K Carbon-Oberfläche. In unserem Test zeigte sich dies als zweischneidiges Schwert. Während fortgeschrittene Spieler die trockene, direkte Rückmeldung und die enorme Power bei offensiven Schlägen lieben werden, fanden wir den Schläger in der Defensive bei langsamen Bällen etwas störrisch. Man muss aktiv durch den Ball gehen; der Schläger erledigt die Arbeit nicht für einen. Das Feedback ist ehrlich, fast schon gnadenlos – wer den Ball nicht mittig trifft, spürt sofort Vibrationen und verliert massiv an Länge. Die Verarbeitungsqualität ist gewohnt hoch, und das Smartstrap-System bleibt eines der besten Features auf dem Markt. Fazit: Ein erstklassiger Schläger für Turnierspieler, die Kontrolle und Speed suchen, für Einsteiger jedoch aufgrund der Härte und des technischen Anspruchs völlig ungeeignet.

































