
WILSON OPTIX V2 POWER Blue 2026 (Racket)
Experten-Einschätzung: Gut. Der Preis ist für die gebotene Materialqualität und den Markennamen Wilson absolut fair und im Marktvergleich angemessen.
Wichtige Spezifikationen
Unser Testbericht & Fazit
Pluspunkte
- Hoher Spielkomfort und Vibrationsdämpfung durch den weichen Core Foam.
- Sehr fehlerverzeihendes Verhalten bei unsauber getroffenen Bällen.
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Markenmodell.
Minuspunkte
- Der Name „Power“ ist irreführend; es mangelt an echter Endgeschwindigkeit bei Smashes.
- Die Fiberglas-Oberfläche wirkt bei hohem Spieltempo etwas schwammig und indirekt.
Wir haben den Wilson Optix V2 Power Blue 2026 intensiv getestet und müssen direkt mit einem Missverständnis aufräumen: Trotz des Namenszusatzes „Power“ ist dieser Schläger kein aggressives Werkzeug für Hard-Hitter. In unseren Test-Sessions entpuppte er sich vielmehr als klassischer Komfort-Allrounder. Die Kombination aus der Tropfenform und dem sehr weichen Core Foam Kern sorgt für einen angenehmen Trampolin-Effekt, der gerade Einsteigern und fortgeschrittenen Gelegenheitsspielern dabei hilft, den Ball mühelos über das Netz zu bringen.
In der Defensive spielt der Schläger seine Stärken aus. Er absorbiert Vibrationen exzellent, was den Arm schont. Sobald wir jedoch das Tempo anzogen und offensive Volleys oder Smashes platzierten, stießen wir an Grenzen. Das Fiberglas-Gewebe bietet zwar Elastizität, lässt aber die notwendige Steifigkeit vermissen, um den Ball mit maximaler Präzision zu führen. Die Sharp Hole Technologie gibt dem Ball zwar einen ordentlichen Grip für Slice-Bälle, kann aber das etwas indifferente Feedback des Kerns nicht vollständig kompensieren. Wer eine solide, komfortable „Wohlfühl-Racket“ sucht, ist hier richtig – wer hingegen mit chirurgischer Präzision und brachialer Gewalt spielen möchte, wird die nötige Härte vermissen.
Preisvergleich
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