
ADIDAS MATCH Light 2026 (Racket)
Experten-Einschätzung: Gut. Für unter 70 Euro erhält man einen soliden Markenschläger, der den Einstieg in den Sport ohne hohes Verletzungsrisiko ermöglicht.
Wichtige Spezifikationen
Unser Testbericht & Fazit
Testergebnisse: ADIDAS MATCH Light 2026
- Pluspunkte: Hervorragende Manövrierbarkeit dank des geringen Gewichts und sehr fehlerverzeihender Sweetspot.
- Pluspunkte: Hoher Spielkomfort durch die dämpfenden Eigenschaften des Soft-EVA-Kerns.
- Minuspunkte: Deutlicher Mangel an Power bei Smashs und schnellen Offensivbällen.
- Minuspunkte: Die Glasfaser-Oberfläche wirkt bei intensivem Spiel weniger langlebig als Carbon-Alternativen.
Wir haben den ADIDAS MATCH Light 2026 über mehrere Wochen auf dem Court unter die Lupe genommen. Unser Team ist sich einig: Dieser Schläger ist ein klassisches Einstiegsmodell, das vor allem durch Leichtigkeit besticht. Die Tropfenform suggeriert zwar Allround-Eigenschaften, doch in der Praxis fehlt es dem Racket massiv an Durchschlagskraft. Durch das reduzierte Gewicht (Light-Variante) lässt sich der Schläger zwar blitzschnell am Netz positionieren, doch beim Abschluss fehlt die nötige Masse hinter dem Ball.
Die Kombination aus Fiberglas und dem weichen EVA-Kern sorgt für ein sehr komfortables Spielgefühl, was besonders Anfängern mit Tennisarm-Tendenzen zugutekommt. Allerdings wirkt das Feedback bei hart getroffenen Bällen etwas schwammig. Wer bereits über eine gute Technik verfügt und mehr Tempo in sein Spiel bringen möchte, wird sich schnell unterfordert fühlen. Für Gelegenheitsspieler und absolute Beginner, die Kontrolle über Power stellen, ist er eine solide Wahl. Erfahrene Spieler sollten jedoch zu Modellen mit Carbon-Anteil greifen, da der Match Light bei hohen Ballgeschwindigkeiten spürbar an Stabilität verliert.