
WILSON OPTIX V2 LITE White 2026 (Racket)
Experten-Einschätzung: Gut. Für unter 100 Euro erhält man einen hochwertig verarbeiteten Markenschläger, der ideal für die ersten 6-12 Monate im Sport ist.
Wichtige Spezifikationen
Unser Testbericht & Fazit
Pros
- Extrem hohe Manövrierbarkeit dank des sehr geringen Gewichts von nur 355g.
- Hervorragende Vibrationsdämpfung schont Gelenke und Muskeln bei Anfängern.
- Großer, fehlerverzeihender Sweetspot durch die klassische Rundform.
Cons
- Massiver Mangel an Power bei Offensivschlägen; der Schläger wirkt bei Smash-Versuchen oft zu weich.
- Glatte Oberfläche bietet trotz Bohrungstechnologie kaum Unterstützung für Topspin oder Slice.
Wir haben den Wilson Optix V2 Lite über mehrere Wochen in Trainingseinheiten mit Einsteigern und Gelegenheitsspielern getestet. Unser Eindruck: Dieser Schläger ist ein reines Kontrollinstrument für die ersten Schritte auf dem Platz. Die Leichtigkeit ist beeindruckend – man hat fast das Gefühl, nichts in der Hand zu halten, was Ermüdung im Arm effektiv verhindert. Die Kombination aus Fiberglas-Oberfläche und dem weichen Core Foam sorgt für ein sehr komfortables Treffergefühl.
Allerdings zeigt der Schläger deutliche Schwächen, sobald das Spiel schneller wird. In der Offensive fehlt es dem Optix V2 Lite schlichtweg an Masse und Härte, um Druck zu erzeugen. Bälle, die man eigentlich tödlich versenken will, kommen oft zahm zurück. Die Sharp Hole Technology mag aerodynamisch helfen, aber wer Spin-Variationen sucht, wird hier enttäuscht. Der Schläger ist eine solide Wahl, um die Technik sauber zu lernen, ohne sich zu überfordern, wird aber für Spieler, die nach sechs Monaten erste Fortschritte machen, schnell zu limitiert wirken. Die Carbon-Verstärkung im Rahmen rettet die Haltbarkeit, kann aber die fehlende Power der weichen Schlagfläche nicht kompensieren.
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