
HEAD ONE ULTRALIGHT 2024 Black (Racket)
Experten-Einschätzung: Normal bis leicht teuer, da man hier primär für die extreme Gewichtsreduktion und Spezialtechnologien bezahlt.
Wichtige Spezifikationen
Unser Testbericht & Fazit
Die wichtigsten Vor- und Nachteile
- + Enorm gute Manövrierbarkeit dank des extrem niedrigen Gewichts.
- + Exzellenter Vibrationsschutz schont Handgelenk und Ellenbogen.
- - Massiver Mangel an Durchschlagskraft bei Offensivschlägen.
- - Bei hohen Ballgeschwindigkeiten fehlt dem Rahmen die nötige Stabilität.
Wir haben den HEAD ONE ULTRALIGHT 2024 über mehrere Wochen intensiv getestet und eines steht fest: Dieser Schläger ist ein extremes Nischenprodukt. Mit einem Gewicht von nur ca. 300 Gramm ist er einer der leichtesten Schläger auf dem Markt. Das sorgt für ein Handling, das fast schon an ein Spielzeug erinnert – man ist am Netz blitzschnell und die Ermüdung des Arms ist quasi null. Das macht ihn zur Top-Empfehlung für Spieler mit Verletzungshistorie oder absolute Anfänger.
In der Praxis zeigt sich jedoch schnell die Kehrseite der Medaille. Sobald das Spiel schneller wird, stößt der ONE ULTRALIGHT an physikalische Grenzen. Bei harten gegnerischen Smashes fehlt dem Schläger die Masse, um stabil gegenzuhalten; er neigt in der Hand zum Vibrieren und Verdrehen. Die beworbene Auxetic 2.0 Technologie verbessert zwar das Trefferfeedback merklich, kann aber das fehlende Gewicht bei Überkopfschlägen nicht kompensieren. Man muss extrem viel Eigenkraft aufwenden, um den Ball tief in das gegnerische Feld zu drücken. Die raue Oberfläche bringt zwar etwas Spin, ist aber bei weitem nicht so effektiv wie bei den Pro-Modellen der Delta- oder Extreme-Serie. Wer Kontrolle und Armschonung über alles stellt, wird hier fündig – wer jedoch Ambitionen hat, ein druckvolles Padel-Spiel zu entwickeln, wird von der mangelnden Power enttäuscht sein.
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