
HEAD EXTREME Pro 2026 (Racket)
Experten-Einschätzung: Gut - Mit knapp 200 Euro bietet der Schläger für ein High-End-Pro-Modell ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wichtige Spezifikationen
Unser Testbericht & Fazit
Unsere Bewertung zum HEAD EXTREME Pro 2026
Pluspunkte:
- Brachiale Power bei Überkopfschlägen und aggressiven Volleys
- Hervorragende Spin-Entwicklung durch die neue, rauere Oberflächenstruktur
- Solide Verarbeitungsqualität mit sinnvoller Materialmischung
Minuspunkte:
- Sehr kopflastig, was die Manövrierbarkeit in der Defensive spürbar einschränkt
- Kleiner Sweetspot erfordert eine exzellente Technik und präzises Timing
Wir haben den HEAD EXTREME Pro 2026 über mehrere Wochen intensiv unter die Lupe genommen. Eines vorweg: Dieser Schläger ist eine reine Offensiv-Waffe und definitiv nichts für Anfänger oder Gelegenheitsspieler. Die Kombination aus Diamantform und einer hohen Balance von 272 mm sorgt für eine enorme Beschleunigung, fordert aber das Handgelenk massiv. In der Defensive fühlten wir uns oft etwas träge; schnelle Reflexe am Netz werden durch das Gewicht von 370g erschwert. Head setzt hier auf einen Mix aus Carbon und Glasfaser auf der Oberfläche. Das sorgt zwar für ein etwas elastischeres Gefühl als bei reinen Carbon-Schlägern, dennoch bleibt das Feedback eher steif. Das neue Lochmuster verbessert die Ballabgabe im Vergleich zum Vorgänger leicht, aber technische Fehler werden nach wie vor gnadenlos bestraft. Wer die Kraft hat, den Schläger über drei Sätze zu kontrollieren, bekommt ein Werkzeug, das beim Smash seinesgleichen sucht. Die Soft-Cap-Technologie dämpft Vibrationen ordentlich, nimmt aber auch ein Stück weit das direkte Feedback, was Puristen stören könnte. Insgesamt ein kompromissloses Werkzeug für fortgeschrittene Angriffsspieler, die das Spiel diktieren wollen.
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