
HEAD EXTREME Elite 2024 (Racket)
Experten-Einschätzung: Gut. Für ca. 120 € erhält man einen Markenschläger mit neuester Technologie, der preislich deutlich attraktiver als die Carbon-Modelle ist.
Wichtige Spezifikationen
Unser Testbericht & Fazit
Vor- und Nachteile
- + Hohe Fehlertoleranz dank flexibler Fiberglas-Schlagfläche
- + Exzellente Vibrationsdämpfung durch die neue Soft-Cap-Technologie
- - Spürbarer Kontrollverlust bei sehr harten Offensivschlägen
- - Die kopflastige Balance kann bei langen Matches ermüdend wirken
Wir haben den HEAD EXTREME Elite 2024 über mehrere Wochen in unterschiedlichen Spielsituationen getestet. Als weichstes Modell der Extreme-Reihe positioniert Head diesen Schläger bewusst für Spieler, die den Übergang von der Mittelklasse zum fortgeschrittenen Niveau suchen. Die Kombination aus einer aggressiven Diamantform und einer weichen Fiberglas-Oberfläche ist in der Praxis ein zweischneidiges Schwert.
Positiv aufgefallen ist uns sofort der Komfort. Während viele Diamant-Schläger gnadenlos steif sind, verzeiht der Elite unsaubere Treffer erstaunlich gut. Die Auxetic-Technologie sorgt für ein direktes Feedback, allerdings fehlt der „Knall“, den man von den Carbon-Varianten (Pro/Motion) kennt. In der Defensive fühlt sich der Schläger durch das weiche Material etwas träge an; man muss aktiv arbeiten, um den Ball lang zu halten.
Am Netz generiert der Schläger zwar mühelos Power, doch bei präzisen Volleys oder platzierten Smashes wirkt das Spielgefühl gelegentlich etwas schwammig. Die Reduzierung der Vibrationen ist jedoch erstklassig, was ihn zu einer Empfehlung für Spieler mit Ellbogenproblemen macht, die dennoch nicht auf eine Angriffsform verzichten wollen. Wer jedoch maximale Präzision und einen harten Touch sucht, wird hier die nötige Steifigkeit vermissen.
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